Ein Bewerbungsfoto kannst du zu Hause professionell selbst erstellen, wenn du auf Licht, Hintergrund, Kleidung, Bildausschnitt und natürliche Nachbearbeitung achtest. Mit Smartphone oder Kamera gelingen mit der richtigen Vorbereitung überzeugende Ergebnisse – auch ohne Fotostudio.
Ob für Praktikum, Nebenjob oder Berufseinstieg – ein aussagekräftiges Bewerbungsfoto kann den ersten Eindruck deiner Bewerbung positiv beeinflussen. Viele Unternehmen nutzen Bewerbungsfotos weiterhin als Ergänzung im Lebenslauf. Gerade für Studierende, die flexibel und kostengünstig sein wollen, ist das Selbermachen des Fotos eine beliebte Wahl. Was musst du dabei beachten, damit dein Bild professionell wirkt?
Bewerbungsfoto zu Hause: Was du benötigst
Mit modernen Smartphones oder Digitalkameras und ein wenig Vorbereitung gelingt dir ein überzeugendes Bewerbungsfoto im eigenen Zimmer, WG-Flur oder Studentenheim. Bereite einen ruhigen, neutralen Hintergrund vor – eine schlichte, helle Wand eignet sich am besten und lenkt nicht ab [1]. Tageslicht von der Seite sorgt für sanfte Ausleuchtung ohne harte Schatten [2]. Ein Stativ oder eine feste Ablage hält dein Handy oder die Kamera auf Augenhöhe – so bleibst du scharf im Fokus. Wähle Kleidung, die sauber und dezent ist. Grelle Farben oder auffällige Muster solltest du vermeiden [1].
So stellst du das Bewerbungsfoto optimal ein
Standard beim Bewerbungsfoto ist das Hochformat. Du solltest mittig positioniert sein, mit ausreichend Platz bis zum oberen Bildrand. Der Bildausschnitt umfasst Kopf und Schultern – alles darüber hinaus lenkt oft ab [2]. Selfie-Perspektiven oder extreme Drehungen wirken meist unvorteilhaft. Mache mehrere Aufnahmen und variiere Blick und Haltung dezent. Ein natürlicher, freundlicher Gesichtsausdruck und wenig Schmuck unterstützen einen professionellen Eindruck [3].
Nachbearbeitung: Weniger ist oft mehr
Nach dem Fotografieren lässt sich das Bild am Smartphone oder Computer leicht optimieren. Erhöhe Helligkeit, Kontrast und wähle den passenden Zuschnitt – setze jedoch keine auffälligen Filter oder künstliche Effekte ein [2]. Speichere das Bild als JPEG in hoher Qualität. Prüfe abschließend, ob das Foto scharf, freundlich und authentisch wirkt.
Typische Fehler bei DIY-Fotos vermeiden
- Bunte oder unruhige Hintergründe und dunkle Räume
- Störende, harte Schatten (Tageslicht hilft!)
- Unscharfe Fotos durch fehlendes Stativ oder zu geringe Beleuchtung
- Zu starke Nachbearbeitung oder künstliche Filter [3]
Brauche ich das Fotostudio überhaupt?
Für viele Bewerbungen zu Praktika, Werkstudentenstellen oder Teilzeitjobs reicht ein gut gemachtes Selbstporträt vollkommen aus. Fühlst du dich mit dem eigenen Ergebnis nicht wohl oder bewirbst dich auf besonders repräsentative Positionen, kann ein Fotostudio mehr Sicherheit bieten. In vielen Situationen genügt aber die flexible Do-it-yourself-Variante, wenn du auf Details achtest und kritisch auswählst [2].
Bewerbungsfoto: Freiwillig oder Pflicht?
Ein Bewerbungsfoto ist grundsätzlich freiwillig. Ob du ein Foto beilegst, bleibt dir überlassen. Entscheide selbst, ob du damit einen positiven Eindruck unterstützen willst.
Quellen
[1] Bewerbungsfoto selber machen: So klappt es zu Hause! (Karrierebibel, 2017-11-25)
[2] Bewerbungsfoto selber machen – Anleitung & Tipps! (Bewerbung.net, 2023-09-11)
[3] Bewerbungsfoto selber machen – So klappt das perfekte Foto (2024) (Staufenbiel Institut, 2024-02-09)










